Strategie
Rebalancing führt die Ist-Aufteilung zurück zum beschlossenen Ziel. Neue Einzahlungen, Entnahmen oder Umschichtungen können dazu beitragen; eine neue Zielaufteilung wäre dagegen eine Strategieänderung.
Im Anlage-Mandat stehen Zielgewichte, Driftbänder und Prüftermine. Rebalancing setzt diese vorhandenen Regeln um, statt die Strategie nach jedem Kurswechsel neu zu bestimmen.
Illustratives Beispiel: Ein Aktienziel von 60 % und ein Driftband von 55 bis 65 % ergeben bei 66 % Ist-Gewicht einen Prüfanlass. Das sind 6 Prozentpunkte Abweichung vom Ziel, nicht 6 Prozent relative Abweichung. Ein Prüfanlass ist keine automatische Verkaufsorder.
Neue Einzahlungen können untergewichtete Anlagen stärken, ohne bestehende Positionen zu verkaufen. Käufe können trotzdem Kosten verursachen; Verkäufe können zusätzlich Steuern auslösen.
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Rebalancing ist kein Renditehebel, sondern Risikosteuerung: eine feste Regel, die das Gestiegene verkauft und das Gefallene kauft und die Entscheidung aus dem Moment nimmt.
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